Exkursion ins Haus der Geschichte am 23. Februar 2013

Haus der Geschichte:StuttgartZu einer Exkursion nach Stuttgart ins Haus der Geschichte zur Ausstellung:

„Anständig gehandelt – Widerstand der Volksgemeinschaft 1933-1945“

am Freitag, 23. Fabruar 2013 laden wir, der Verein Gedenkstätten KZ Bisingen ein.

In der Ausstellung sind außergewöhnliche Ausstellungsobjekte zu sehen, um nur eines zu nennen, die Hobelbank, an der Georg Elser die Bombe für sein Attentat am 08. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller gebaut hat.

Ausgrenzung und Verfolgung durch die Volksgemeinschaft und Bekämpfung des Widerstands durch das Terrorregime und welche Wahrnehmung der Widerstand und dessen Instrumentalisierung in BRD und der DDR nach 1945 erfuhren, sind wesentlicher Bestandteil dieser Sonderausstellung.

Führung:  von 11 – 12:30 Uhr / Kosten für die Führung : € 96,-  (werden auf die Teilnehmer umgelegt!)

Abfahrt: Bahnhof Bisingen um 8:50 Uhr (Ankunft Stuttgart 10:38 Uhr) Rückfahrt um 13:22 Uhr

Fahrkosten mit der Bahn  Bisingen – Stuttgart – Bisingen mit „Metropolticket“( bei z.B. 8 Personen € 9,37)

TeilnehmerInnen bitten wir frühzeitig am Bahnhof Bisingen zu sein; spätestens 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges wird die entsprechende Anzahl der Metropoltickets am Automaten gekauft.

Wir hoffen, dass sich eine nicht so kleine Gruppe für diesen sicher sehr interessanten Besuch in Stuttgart zusammen finden wird und verbleiben

Werbeanzeigen

70. Jahrestag der Deportation vom Stuttgarter Nordbahnhof nach Theresienstadt

Vorankündigung und google-Übersetzung in englische.

Nach dem vor etwas mehr als zwei Jahren der Verein „Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb“ gegründet wurde (siehe auch entsprechende  Link!) besuchen Mitglieder der verschiedenen Gedenkstätten und -Initiativen nach Möglichkeit gemeinsam verschiedene themenorientierte Veranstaltungen. So auch am 22. August 2012 zur Veranstaltung des 70. Jahrestages der Deportation von 1.100 Juden nach Theresienstadt vom Stuttgarter Nordbahnhof.

Etwa 150 Personen nahmen an der Gedenkfeier teil und erlebten eine sehr besondere Zeit der Erinnerung. Verschiedene Berichte zum Thema, einen Zeitzeugenbericht und etwa 300 Namenlesung nahmen beinahe 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch.

Höhepunkt der eindrucksvollen Veranstaltung war der Vortrag der Überlebenden von Theresienstadt, Inge Auerbacher, die eigens zu dieser Veranstaltung am Vortag aus den USA angereist war. Als damals 7-jährig war sie nicht nur die Jüngste sondern auch das einzige Kind auf diesem Transport. Ihre Familie überlebte – allein die Großmutter, Betty Lauchheimer, die bereits im Dezember 1941 nach Riga deportiert wurde, überlebte nicht.  Inge Auerbachs Zeitzeugnis war zutiefst bewegend – insbesondere, als sie ihr Gedicht „Ich bin ein Stern“ vortrug und dazu den Anwesenden ihren eigenen „Gelben Stern“ und ihre Kennkarte präsentierte.

Freundinnen treffen sich ganz unverhofft

Link: Ich bin ein Stern – Inge Auerbacher erzählt ihre Lebensgeschichte

Link englisch: Inge Auerbacher. Holocaust Survivor, Author and Inspirational Speaker.

Helmut Gabeli – „Ehemalige Synagoge Haigerloch“ berichtete über die Geschichte der Haigerlocher Juden – darüber kann im nachfolgenden Link nachgelesen werden:

Vorankündigung:  Ein Abschied ohne Wiederkehr von Helmut Gabeli

Stuttgarter Zeitung:  Zeichen von Hoffnung und Erinnerung

Vorstände einzelner Gedenk-Initiativen, die sich im „Gedenkstättenverbund Gäu-Necker-Alb e.V.“ (siehe Link rechte Leiste) vor  2 1/2 Jahren zusammengschlossen haben.

„Abendliche Impressionen“ nach der Veranstaltung!