Veränderungen im Vorstand / Yad Vashem / eine neue Gedenktafel auf Bisingens KZ-Friedhof / Bücher

Über die Jahreshauptversammlung mit Wahlen am 14. März 2011 kann im nebenstehenden Pressebericht nachzulesen. Der Verein Gedenkstätten hat einen neuen zweiten Vorsitzenden und eine neue Schriftführerin – wir freuen uns alle auf die vor uns liegende Zeit in der Arbeit „gegen das Vergessen“ !

An dieser Stelle möchte die Vorsitzende des Vereins Hanne Grunert und Horst Prautzsch für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren danken – Horst Prautzsch hatte im November 2003 die Gründung des Vereins vorangebracht (siehe Kategorie 2003) – er bleibt dem Verein als Mitglied erhalten und ist auch in Zukunft ein wichtiger Ansprechpartner. Hanne Grunert war als zweite Vorsitzende im Verein eine große Stütze für die Realisierung diverser, wichtiger  Projekte. Es ist gut dass durch die Kooeperation zwischen ihr, als Museumskuratorin der Gemeinde Bisingen und dem Verein eine gute Verbindung bestehen bleibt. Auch ihre Mitgliedschaft im Verein ist nicht aufgehoben.

Mehrheitlich wurde dem Beitritt des Vereins zum „Freundeskreis Yad Vashem Deutschland“ zugestimmt. „Erinnern, dokumentieren, forschen und unterrichten“ – das sind die Aufgaben der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Mit mehr als 2wei Millionen Besuchern pro Jahr ist sie das weltweite Zentrum des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Zweigstellen in Form von Freundeskreisen gibt es unzählige weltweit.

Die Vorsitzende des Vereins wird Teilnehmerin bei den Zeremonien des Jom HaShoa, in Yad Vashem, Jerusalem,  sein, die bereits am Vorabend zum 02. Mai beginnen. Am Vormittag des 02. Mai wird erstmals für die jüdischen Opfer des KZ Bisingen ein Kranz niedergelegt werden. Vertreter von 150 Vereinen, Organisationen  und Gedenkstätten-Initiativen weltweit sind zur Kranzniederlegung angemeldet. Begleitet wird die Vorsitzende von einer Volontärin, die im Gästehaus für Shoa-Überlebende in Shavei Zion, Nordisrael,  arbeitet und in Bisingen-Steinhofen zu Hause ist.

Vom 14.-20. Juni werden die Tochter und Enkelkinder des im Februar 1945 im KZ Bisingen verstorbenen Alekzander Olschanzki  nach Bisingen kommen und am 19. Juni eine kleine Gedenktafel für den Vater und Großvater auf dem Bisinger KZ-Friedhof enthüllen – siehe auch unter Kategorie 2010 im Mai der erste Besuch der Familie in Bisingen.

Isak Wasserstein, München, Überlebender des KZ Bisingen, hat viele Male mit seiner Frau Rosel Bisingen besucht. Zum letzten Mal im November 2006 – siehe unter Kategorie 2006 – Podiumsgespräch mit Ute Vogt! Isak Wasserstein hat dem Verein „Gedenkstätten KZ Bisingen“ die Autoren-Rechte an seinem Buch „Ich stand an der Rampe von Auschwitz“ übertragen. Es kann nun neu aufgelegt werden die entsprechenden Vorbereitungen sind bereits getroffen. Gleichzeitig gab er auch die Zustimmung zur Digitalisierung seines Buches für die Einstellung ins Internet.

Es ist dem Vorstand des Verein ein großes Anliegen, dass die Zeitzeugenberichte in Buchform der Bisinger KZ-Überlebenden nicht verloren gehen. So wird auch das Buch von Otto Gunsberger, Melbourne, „Berufswahl“ zu gegebener Zeit eine Neuauflage und Einstellung im Internet erfahren.


Die Übersetzung des Buches von Stanislaw Jerzy Sagan aus dem Englischen – deutscher Titel „Essensträger heraustreten“ – soll evtl. eine Projekt-Arbeit von Schülern werden – so ist es einmal zunächst angedacht und wäre sicher eine gute Sache!

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