Zeitzeugen – 70 Jahre danach

Beinahe wäre der Bericht „Zeitzeugen – 70 Jahre danach“ in der Hohenzollerischen Zeitung vom Freitag, 8. Mai 2015 verlorengegangen. Ich hatte die Zeitung mit anderen Exemplaren an Freunde weitergegeben – und nicht mehr daran gedacht. Gut, wenn man gute Freunde hat – sie hoben den ganzseitigen Bericht mit Bisinger Zeitzeugen zum Unternehmen „Wüste“ auf und überreichten ihn mir am 23. Juni 2015. An die Redaktion der Hohenzollerischen Zeitung geht an dieser Stelle mein Dank, sie sendeten mir eine pdf.-Datei von dem Bericht (siehe unten), die hier per Klick geöffnet werden kann – zum besseren Lesen einfach per klick vergrößern.

Shalom Stamberg mit Schülern un Rektor Tröger am 29. November 2013 - Foto. U. Hentsch

Shalom Stamberg mit Schülern und Rektor Tröger am 29. November 2013 – Foto. U. Hentsch

Am 24. April 205 erhielt ich einen Anruf von  Samira Eisele, Redaktion Hechingen.  Sie sagte mir, dass sie zum Thema „70 Jahre danach“, einen Bericht schreiben möchte, und ob ich ihr zum Thema „Bisinger Zeitzeugen zum Unternehmen Wüste“ Namen nennen könnte, mit denen Sie Kontakt aufnehmen kann. Dazu fiel mir Hubert Schoy, Bisingen ein – und gab ihr seine Telefon Nummern. Frau Eisele konnte  dann persönlich mit Hubert Schoy sprechen, und so konnte dann auch dieser ausgezeichnete Beitrag von dem Bisinger Zeitzeugen, Hubert Schoy, entstehen. Er hat sich sehr hat sich darüber gefreut, wie er mir in einem Telefongespräch erzählte – die beiden Fahrkarten einer Mutter nach Rastatt will er, evtl. mit einem Bild seiner Mutter, dem Museum Bisingen schenken.

Wir sprachen auch über unsern einzigen noch lebenden Überlebenden des KZ Bisingen, Schalom Stamberg in Haifa – und wir verblieben so, dass ich Frau Eisele meine Notizen über Aussagen von Shalom Stamberg, die ich auf unserer „KZ Bisingen-Gedenkstättenseite“ zusammengestellt habe, senden würde. Samira Eisele ist eine sehr gute Zusammenstellung gelungen – dafür vielen Dank!

Gesamter Artikel: In Buchenwald kam die Erinnerung – Hohenzollerische Zeitung 8. Mai 2015

HoZoZei 8. Mai 2015

 

Werbeanzeigen

Gedenk-Stelen in Erzingen und Engstlatt – am 3. Mai 2015

HoZoZei 15. April 2015 - Die Stelen liegen bereitHoZoZei 5. April 2015 Erzingen-EngstlattGedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 - die Stelen in ErzingenMit der Übergabe von jeweils zwei Gedenk-Stelen in zwei weiteren Orten, in denen das Unternehmen „Wüste“ zwei KZ-Lager und eine Produktionsstätte zum Ölschieferabbau im Sommer 1944 errichtet hatte, beginnt sich langsam der Kreis des Erinnerns an dieses menschenverachtende Unternehmen zur Ölschiefergewinnung am Rande der Westalb zu schließen.

Der Arbeitskreis „Wüste“ hatte zum  Sonntag, 5. Mai 2015  zur Übergabe der Gedenk-Stelen an die Öffentlichkeit nach Erzingen, Wüste-Werk 4 und 5 und Engstlatt, Wüste-Werk 3, eingeladen. Die beiden Veranstaltungen wurden von einem jeweils anspruchsvollen musikalischem Rahmenprogramm durch die jeweils örtlichen Musikvereine anschließenden Empfängen mit kleinem Imbis, den die Ortsvereine zur Verfügung stellten, begleitet. 

Nachfolgend Bilder und pdf. Datein von den Veranstaltungsorten – mit herzlichem Dank an Oberbürgermeister Helmut Reitemann, Balingen, an die Ortsvorsteher, Herrn Sautter, Erzingen und Herrn Jetter, Engstlatt, an Immo Opfermann und Michael Walther, die mir ihre Grußworte für die Veröffentlichung auf unserer Seite zur Verfügung stellten.

Erzingen am 5, Mai 2015 um 11.30Uhr geschätzte 90 bis 100 an der Thematik interessierte Besucher nahmen an der Übergabe an die Öffentlichkeit der beiden Stelen am ehemaligen Lager-Gelände teil – im Folgenden Bilder und Reden (pdf.Datein) vom Veranstaltungsort Erzingen. Für mich eine große Überraschung, als Immo Opfermann in seiner Rede erwähnte, dass Robert Salomon ein ehemaliger Häftling des Wüste-Werk Erzingen war. Ich hatte Robert Salomon, 93 Jahre alt, am Sonntag zuvor in Struthof in seiner bewegenden Rede gehört. (Fotos: U. Hentsch):

Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015  Grußwort Oberbürgermeister Reitemann, BalingenBegrüßungsworte des OB, Balingen, Helmut Reitemann      

Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 Ortsvorsteher Sautter, EringenBegrüßung von Ortsvorsteher Manfred Sautter Erzingen am 3. Mai 2015

Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 - Rede Immo OpfermannImmo Opfermann – Rede in Erzingen am 3. Mai 2015


Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 Stadtarchivar Balingen (li) & Michael Walther, AK-Wüste%22  (re)
Worte zur Übergabe der Stelen in Erzingen – Stadtarchivar Balingen, Dr. Hans Schimpf-Reinhardt & Michael Walther, Arbeitskreis Wüste

Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 Wüstewerk 4 & 5 ErzingenGedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 Gedenkstelen in Erzingen 3. Mai 2015 - Die Stelen

Immo Opfermann und Adolf Binder (seit Gründung des Vereins Vereins Gedenkstätten KZ Bisingen im Vorstand)

Immo Opfermann und Adolf Binder (seit Gründung des Vereins Gedenkstätten KZ Bisingen im Vorstand)

_________________________________________________________________

Webseite zum Thema: Übergabe der Gedenkstelen Unternehmen “Wüste“

Am Nachmittag des 3. Mai 2015 wurden zwei Stelen im Engstlatter  Ried der Öffentlichkeit übergeben. Hier in Engstlatt hatte ein Privatbesitzer des vorgesehenen Standorts – das ehemalige Lagergelände – den Platz für die Stelen zur Verfügung gestellt, wofür ihm von den etwa 150 Besuchern der Veranstaltung verdienter Applaus als Dank gegeben wurde.

Das Grußwort von Balingens Oberbürgermeister Helmut Reitemann hatte wenige Abweichungen seines Grußwortes in Erzingen (siehe pdf.Datei oben),  so auch die Reden zur Übergabe der Stelen durch Stadtarchivar Dr. Hans Schmidt-Reinhard und Michael Walther (siehe oben). Engstlatts Ortsvorsteher Klaus Jetter gab in seinem Grußwort Grundstückseigentümer Ruben Jenter einen herzlichen Dank. Auch in Engstlatt gab es ein anspruchsvolles musikalisches Rahmenprogramm vom Musikverein Engstlatt und nach Ende des offiziellen Teils einen Empfang mit kleinem Imbiss.

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 Balinges OB Helmut Reitemeier

Grußwort Oberbürgermeister Helmut Reitemann, Balingen – links: Ortsvorsteher Klaus Jetter, Engstlatt

Klaus Jetter, Ortsvorsteher Engstlatt

Klaus Jetter, Ortsvorsteher Engstlatt – Rede Ortsvorsteher Klaus Jetter, Engstlatt

Immo Opfermann AK "Wüste"

Immo Opfermann AK „Wüste“ – Immo Opfermann – Rede für Engstlatt

Fotos: Stelen in Engstlatt und Trafostation Ines Mayer – alle anderen Uta Hentsch

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 Worte zur Übergabe der Stelen, Michael Walther, AK Wüste, Balingen

Michael Walther, Arbeitskreis „Wüste“ und Stadtarchivar Balingen Dr. Hans Schimpf-Reinhartd (re)

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 Lageplan des Engstlatter Wüstewerks

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 -1

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 Ortsvorsteher Jetter, Engstlatt (li) OB Reitemeier Balingen (re)Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015

Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 -2Gedenkstelen in Engstlatt - 3. Mai 2015 Relikt der Trafo-Station - Wüstewerk 3, Engstlatt

Ausstellungseröffnung „FREIHEIT – SO NAH SO FERN“ am 10. April 2015

Am Freitag, dem 10. April 2015 wurde aus Anlass des 70. Jahrestag der Auflösung des Konzentrationslagers Natzweiler links und rechtes des Rheins in der Hohenzollernhalle Bisingen die Ausstellung: „BIENTOT LA LIBERTE NOUS REVIENDRA – FREIHEIT – SO NAH, SO FERN“ eröffnet.

Gut fünfzig am Thema interessierte Besucher nahmen am Eröffnungsabend teil und sprachen später während eines kleinen Stehempfangs über „eine außerordentlich gute Eröffnungsveranstaltung“. Die letzten Besucher verließen die Hohenzollernhalle gegen 22.30 Uhr – ein gutes Zeichen für viele gute Begegnungen und Gespräche.

Bürgermeister Waizenegger, Bisingen

Bürgermeister Waizenegger, Bisingen

Das Grußwort von Bürgermeister Waizenegger, Bisingen, zu Beginn des Abends liegt leider nicht vor – nachfolgend das Grußwort der Vorsitzenden des Vereins „Gedenkstätten KZ Bisingen“ – Grußwort – Hentsch – am 10. April 2015 

Das Natzweiler LiedDas „Natzweiler Lied“ enthält den französischen Titel der Ausstellung: „Bientot La Liberte Nous Reviendra“ – mehr dazu im Grußwort von Uta Hentsch

Freiheit - So Nah, So Fern - Gedenkstätten KZ Bisingen e.V.  Kreisarchivar Dr. Andreas Zekorn-Balingen← Die Rede von Kreisarchivar Dr. Andreas Zekorn, Zollernalbkreis -Balingen, enthielt Teile aus seinem Beitrag für die Gedenkstätten-Rundscshau, Nr. 14 / März 2015 „Ende mit Schrecken…“. Hier in der pdf.Datei finden Sie den gesamten Beitrag: Ende mit Schrecken – Die Räumung der Lager des Unternehmens %22Wüste%22 im April 1945

Sr. Silvia Pauli, Riehen(Schweiz

Sr. Silvia Pauli, Riehen(Schweiz

Zwei getanzte Beiträge von 

Sr. Silvia Pauli und Stephan Brit, beide Riehen/Schweiz

Sr. Silvia Pauli, Enkelin von Johannes Pauli, Lagerführer des KZ Bisingen,  in Begleitung von Stephan Brit, Klarinette .

Sr. Silvia Pauli, Enkelin von Johannes Pauli, Lagerführer des KZ Bisingen,  in der Begleitung von Stephan Brit, Klarinette – beide aus Riehen in der Schweiz, gaben dem Abend einen sehr besonders bewegenden Eindruck zum Thema Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte.

Nachfolgend verschiedene Bilder zur Austellung (per „Klick“ vergrößern) – Fotos: Uta Hentsch

Abholung der Rollups in Mannheim - "es passt mal gerade eben so"

Abholung der Rollups in Mannheim – „es passt mal gerade eben so“

Aufbau der Ausstellung am 9. April 2015

Aufbau der Ausstellung am 9. April 2015

Aufbau der Ausstellung am 9. April 2015

Aufbau der Ausstellung am 9. April 2015

Im Foyer der Hohenzollernhalle Bisingen

Im Foyer der Hohenzollernhalle Bisingen

Bürgermeister Waizenegger, Bisingen - Dr. Andreas Zekorn, Kreisarchivar Zollernalbkreis,  - Balingen - Sr. Silvia Pauli - Dieter Grupp, Vorstand - Joachim Krüger, vormals Bürgermeister in Bisingen

Bürgermeister Waizenegger, Bisingen – Dr. Andreas Zekorn, Kreisarchivar Zollernalbkreis, Balingen – Sr. Silvia Pauli – Dieter Grupp, Vorstand – Joachim Krüger, vormals Bürgermeister in Bisingen

Gäste beim Stehempfang

Gäste beim Stehempfang

Dr. Zekorn - Dr. Idit Gil, Bürgermeister Waizenegger - Hanne GrunertTel Aviv -

Dr. Zekorn – Dr. Idit Gil, Bürgermeister Waizenegger – Hanne Grunert

Dieter Grupp und Bürgermeister Waizenegger

Dieter Grupp und Bürgermeister Waizenegger

Uta Hentsch, Sr. Silvia Pauli und Dr. Idit Gil

Uta Hentsch, Sr. Silvia Pauli und Dr. Idit Gil

Mitglieder unseres Vereins im Gespräch

Mitglieder unseres Vereins im Gespräch

Dr. Franziska Blum, Heinz Högerle, Dr. Deigendesch und Sr. Silvia Pauli im Gespräch

Dr. Franziska Blum, Heinz Högerle, Dr. Deigendesch und Sr. Silvia Pauli im Gespräch

Dr. Idit Gil, Hanne Grunert und Dr. Zekorn im Gespräch

Dr. Idit Gil, Hanne Grunert und Dr. Zekorn im Gespräch

Sr. Silvia Pauli und Dr. Idit Gil

Sr. Silvia Pauli und Dr. Idit Gil

HoZoZei 13. April 2015SchwaBo 13. April 2015

Broschüre zum 10jährigen Bestehen des Vereins „Gedenkstätten KZ Bisingen“

Diese Broschüre enstand aus Anlaß des 10jährigen Bestehens des Vereins „Gedenkstätten KZ Bisingen“ am 28. November 2013

Zusammengefaßt sind die „Highlights“ in den Jahren 2003 – 2013 – für mehr Informationen über unsere Arbeit und das Unternehmen „Wüste“ am Rande der Westalb von Herbst 1944 bis Apriel 1945, rufen Sie bitte die einzelnen Kategorien auf.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit „Gegen das Vergessen“

Große Datei – benötigt evtl. etwas Geduld bis sie sich öffnet!  Broschüre zum 10jährigen Bestehen Gedenkstätten KZ Bisingen e.V.

Mosaiksteine eines bewegten Lebens

SchwaBo 1.10Als Andrea Maute, Schwarzwälder Bote, am 4. September 2014 bei mir anfragte, ob ich zu einem Interview zur Lebensgeschichte von Shalom Stamberg bereit wäre, zögerte ich zunächst sehr. Ich hatte beide Redaktionen unserer Lokalpresse angefragt, ob ich Presseberichte zu den Besuchen von Shalom Stamberg bei uns in Bisingen übernehen dürfte und bekam „grünes“ Licht. Andrea Maute hatte über meine Anfrage durch eine Kollegin erfahren – und so kam es zu ihrer Anfrage bei mir.

Mein anfängliches Zögern überwand ich mit dem Gedanken: sag ja – das bringt dich in notwendigen positiven Druck – das wird gut sein.

Heute, am 1. Oktober  2014 erschien der Bericht von Andrea Maute im Bisinger Lokalteil des „Schwarzwälder Bote“ – und ich stelle ihn hier auf unsere Seite – so wird das den „positive Druck für mich – fest dran zu bleiben“ positiv erhöhen. 

Auf Seite 7 im werdenden Buch heißt es am Ende  in einem Vorwort von mir:  So möchte die Lebensgeschichte von Shalom Stamberg aus Haifa, Israel, als kleiner Mosaikstein in der Arbeit „Gegen das Vergessen“ einen weiteren Beitrag zur Barbarei unter dem NS-Regime ihren sehr persönlichen und wichtigen Beitrag leisten.“ 

 

Die ersten zwei Mahnmale zur Erinnerung an das Unternehmen „Wüste“ in Frommern

22.6.2014 - Frommern die beiden StelenAm Sonntag, dem 22. Juni 2014 um 11Uhr war es so weit – die ersten beiden Stelen zur Erinnerung an das Unternehmen „Wüste“ wurden in einem sehr eindrucksvollen Festakt der Öffentlichkeit übergeben. Am Vorplatz zum Frommener „Schiefersee“, heute eine wunderschöne Park- und Freizeitanlage, hatten sich zur großen Freude der Veranstalter etwa 250 interessierte Besucher eingefunden – das Programm war anspruchsvoll.  

Balingens Oberbürgermeister Helmut Reitemann, Ortsvorsteher von Frommern Hans Uhl, Immo Opfermann, Mitgied des Arbeitskreis „Wüste Balingen und Dr. Andreas Zekorn, Kreisarchivar Balingen und Vorsitzender der „Heimatkundlichen Vereinigung Zollernalb“ haben Ihre Grußworte und Reden für unsere Seite freundlicher Weise zur Verfügung gestellt – dafür sei ihnen allen herzlicher Dank ausgesprochen. Die einzelnen Wortbeiträge  können hier per Öffnung der pdf. Dateien (grün) nachgelesen werden.

Besonders hervorgehoben werden soll die Entscheidung für die beiden ersten Stelen in Frommern – Orstvorsteher Uhl, hatte sich für den exponierten Standort an der Straße mit „Eingang“ zum See durchgesetzt – es war ihm sehr wichtig, dass nun „….täglich Hunderte von Menschen daran vorbeigehen“!

Der Musikverein Frommern umrahmte die Veranstaltung mit der Thematik angepasster Musikauswahl sehr professionell – und der Fischerverein Frommern sorgte nach Beendigung des offiziellen Teils die Besucher mit Getränken und kleinem Imbiss – kostenlos – wo man hinschaute hatten sich kleine Gesprächsgruppen gebildet – dieser Festakt mit seiner wahrlich nicht leichten Thematik war eine gelungene Veranstaltung „gegen das Vergessen“ – so war immer wieder zu hören.

An drei weiteren Orten, in Erzingen, auf dem Geischberg bei Erzingen und in Engstlatt werden zeitnah sechs weitere Stelen aufgestellt werden. Jeweils eine Stele symbolisert einen Häftling – die zweite Stele trägt Daten zum Unternehmen „Wüste“ mit dem jeweilgen „Wüste“-Werk, Berichte über die Zustände in den Werken und Lagern und die Qualen, denen die Häftlinge ausgesetzt waren.

Mehr über die Planung der Mahnmale und ein Pressebericht zur Veranstaltung ganz unten.

Fotos: U. Hentsch

22.6. 2014 Jakob Nill,links und Friedemann Schneider22.6.2014 - Frommern Stele mit Daten22. 6. 2014 Programm Stelen Frommern22. 6. 2014 Einladung Stelen-Frommern -122.Juni 2014 Frommern - Zum Unternehmen %22Wüste%22 -222. 6. 2014 Programm Frommern -322. 6. 2014 Ölschieferwerk Frommern -422.6.2014 Frommern Oberbürgermeister Balingen Reitemann22.6.2014 Ortsvorsteher Frommern Herr Uhl copy22.6. 2014 Frommern, Immo Opfermann - Arbeitskreis %22Wüste%2222.6.2014 Kreisarchivar Zollernalbkteis Dr. Zekorn22. 6. 2014 Frommern - die Veranstalter22. 6. 2014 - Frommern - Besucher22. 6. 2014 Einladung Stelen-Frommern -122. 6. 2014 Ölschieferwerk Frommern -422.6.2014 Frommern - der Schiefersee22.6.2014 Frommern Schiefersee - zoomRede Oberbürgermeister Helmut Reitemann, Balingen 22.6.2014

Rede Ortsvorsteher Frommern Hans Uhl 22.6.2014

Rede Immo Opfermann Arbeitskreis Wüste“ 22,6.2014

Grußwort Dr. Andreas Zekorn, Kreisarchivar Zollernalbkreis 22.6.2014HoZoZei Dienstag 22. Juni 2014HoZoZei Samstag 24. Mai 2014

 

GFS zum Thema Unternehmen „Wüste“ und „Wüste“-Werk 2 – Bisingen

GFS Heimatmuseum Bisingen 09. 07. 2013 - 2GFS Heimatmuseum Bisingen 09.07.2013 -3Warum wir auf unsrer Seite von Zeit zu Zeit Schüler-Arbeiten, wie Präsentationsprüfungen und GFS’s (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen)  vorstellen hat den Grund, dass es uns wichtig ist, zu zeigen, dass es nicht so wenig Jugendliche sind, die sich mit der Deutschen Geschichte in der Zeit von 1933-1945  in der Region „vor der Haustür“ beschäftigen und die wir auch gerne in ihren Vorbereitungen unterstützen.

GFS - Heimatmuseum Bisingen 09.07.2013 -1GFS heimatmuseum Bisingen  09.07.2013 -4Am Dienstag, dem 09. Juli 2013 stellte Max (Maximilian) B., Schüler der Jahrgangsstufe I vom Gymnasium Hechingen, seiner Lehrerin und Mitschülern seine Arbeit in einem  Vortrag, unterstützt durch eine sehr gute PowerPoint-Präsentation vor. Sehr souverän und detailiert schlug er einen Bogen von der Zeit der Machtübernahme GFS Heimatmuseum Bisingen 09.07. 2013 -5Hitlers bis hinein in die Probleme der letzten Kriegsmonate und kam dann zum Hauptthema seiner Arbeit, zum Ölschiefer-Abbau an der Westseite der Schwäbischen Alb mit dem  Unternehmen „Wüste“  und dem Wüstewerk 2 – Bisingen.

GFS Heimatmuseum Bisingen 09.07.2013 -6GFS Heimatmuseum Bisingen 09.07.2013 -7Bei einem anschließenden, gemeinsamen Rundgang durch die Räume des Heimatmuseum Bisingen zeigte Maximilian B. noch einmal, wie gut er sich für die GFS vorbereitet hatte.

Eine sehr gute Leistung – das war die Beurteilung der maßgebenden Lehrerin von Max, der die begleitende Vorsitzende des Vereins „Gedenkstätten KZ Bisingen“ voll zustimmte.

Die Veröffentlichung  mit Bildern hat die Zustimmung der beteiligten Personen.